Gelbwesten-Protest in Frankreich: Tränengas auf den Champs-Élysées

DTC POLITIK - Gelbwesten-Protest in Frankreich: Tränengas auf den Champs-Élysées

Gelbwesten-Protest in Frankreich: Tränengas auf den Champs-Élysées - DTC POLITIK

Gelbwesten-Protest in Frankreich: Tränengas auf den Champs-Élysées - Ranking YouTube channels 2019

Ranking YouTube channels 2019 - Gelbwesten-Protest in Frankreich: Tränengas auf den Champs-Élysées
Share to your friends - Gelbwesten-Protest in Frankreich: Tränengas auf den Champs-Élysées
  • Views 41 times

DTC POLITIK
  • 2 months ago
=====================================
http://www.spiegel.de/politik/ausland/gelbwesten-protest-in-frankreich-traenengas-auf-den-champs-elysees-a-1247771.html
=====================================
[Tags]
=====================================
 In Paris und anderen französischen Städten sind am Samstag Polizei und Demonstranten der Gelbwesten Bewegung zusammengestoßen. Landesweit sprachen die Behörden von 32.000 Demonstranten.  In Paris setzte die Polizei am Nachmittag auf dem Prachtboulevard Champs-Élysées Tränengas gegen Demonstranten ein, die mit Helmen, Masken und Pyrotechnik ausgerüstet waren, und sperrten den Zugang zur Place de la Concorde ab.  Wie ein AFP-Reporter berichtet, feuerte die Polizei auch im Bereich des Triumphbogens Tränengasgranaten ab. Polizisten wurden dort nach eigenen Angaben mit Steinen beworfen und setzten daher Tränengas ein. Sie versuchten, die Gelbwesten von der Place de l'Etoile fernzuhalten.  An der Place de l'Étoile sollte die Demonstration gegen 17 Uhr enden, die am Finanzministerium begonnen hatte und die ganze Zeit über friedlich geblieben war. An dem Marsch beteiligten sich mehrere tausend Demonstranten.  In der südfranzösischen Stadt Nîmes gab es ebenfalls Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Gelbwesten. Demonstranten mit Blechplatten standen Polizisten gegenüber, die Tränengas und Hartgummigeschosse abfeuerten. Mehrere Menschen erlitten Verletzungen. Video AFP  Auch in anderen Landesteilen gab es Demonstrationen mit Tausenden Teilnehmern. Neu an diesem Samstag war eine größere Demonstration in Bourges im Zentrum Frankreichs. Dazu aufgerufen hatte unter anderen Priscilla Ludosky, eine der frühen Wortführerinnen der Gelbwesten vom gemäßigten Flügel. Nach Angaben der Behörden folgten dort mehr als 5000 Gelbwesten einem über soziale Netzwerke verbreiteten Protestaufruf.  In Straßburg gingen zwischen 1500 und 2000 Demonstranten auf die Straße und zogen vom Europaparlament Richtung Innenstadt und Hauptbahnhof.  Landesweit hatte die Polizei ein Großaufgebot von 80.000 Polizisten im Einsatz, davon 5000 allein in Paris, weil die Behörden eine Eskalation der Gewalt befürchteten. Die Polizei kündigte zudem härtere Gesetze an, die ein Demonstrationsverbot für Randalierer vorsehen. In Paris nahmen die Polizisten 74 Verdächtige fest. Zur Begründung hieß es unter anderem, diese hätten "verbotene Waffen" bei sich getragen oder sich an einer gewaltbereiten Gruppe beteiligt.  Es war der neunte Samstag in Folge, an dem die Gelbwesten auf die Straße gingen. Um 14.00 Uhr gab es nach Angaben des Innenministeriums landesweit 32.000 Demonstranten, davon 8000 in Paris. Die Polizei rechnete landesweit mit einer ähnlich hohen Beteiligung wie vor den Weihnachtstagen. Für den 15. Dezember hatten die Behörden die Teilnehmerzahl mit 66.000 angegeben, was die Gelbwesten für stark untertrieben halten.  Die Proteste der Gelbwesten haben Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron in die bisher schwerste Krise seiner Amtszeit gestürzt. Anfang des Jahres ergab eine Erhebung, dass eine große Mehrheit der Franzosen die Regierung des Präsidenten kritisch sieht. Macron hatte am Freitag auch seine Teilnahme am Weltwirtschaftsforum in Davos abgesagt, Grund dürften die a
Loading...